Autor: Carla Maria Hoppe

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Pop-Up Store Best Practice: Reishunger, Bremen

Im Oktober letzten Jahres eröffnete das Bremer Unternehmen Reishunger einen lokalen Pop-Up Store. Damit betrat der Onlinehändler nicht zum ersten Mal stationäres Terrain, aber zum ersten Mal in eigener Regie. Für das Unternehmen bot sich so die Gelegenheit, interessierten Konsumenten das große Sortiment persönlich vorzustellen, die Zielgruppe kennenzulernen und sich selbst in aller Munde zu bringen mit der Idee, einen vorübergehenden Store als Onlinehändler zu eröffnen. Was ist ein Pop-Up Store? Ein Pop-Up Store ist ein kurzfristiges stationäres Geschäft für eine Marke (oder sogar lediglich ein Produkt dieser einen Marke). Es ist in der Regel schon nach ein paar Tagen, Wochen oder (seltener) Monaten wieder verschwunden. Dieser Verkaufspunkt kann in vorübergehend leerstehenden Ladenräumen stationiert sein oder auf den Gang-Flächen in Einkaufszentren, auch Platzierungen in den Fußgängerzonen der Innenstädte sind denkbar. Ursprünglich aus der Mode stammend (und dort teilweise auch nur als Showroom in Verwendung), liegt diese Idee heute auch in anderen Branchen im Trend. In unserer schnelllebigen Zeit, wo der Konsument in Sekunden überzeugt sein will, sich online & offline nach Angeboten umsieht und gerne …

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Augmented Reality am POS

Den Kunden am POS aktivieren – das gelingt heute nicht mehr allein mit Markenname oder Preisknaller. Moderne, vor allem aber auch junge und medienaffine Kunden erwarten mehr Nutzererlebnis als ein rotes Rabattschild am Regal oder einen Aufsteller. Genau hier setzt Augmented Reality an, indem es den Anwendern ein interaktives Nutzungserlebnis direkt am POS bietet. Was ist Augmented Reality? Während den meisten mittlerweile Virtual Reality ein Begriff ist, können viele mit dem Thema Augmented Reality noch nicht viel anfangen. Dabei finden erste Konzepte bereits aktiv in der Praxis Anwendung, werden oftmals aber mit Virtual Reality verwechselt. Der Unterschied zwischen beiden Verfahren liegt darin, dass bei Augmented Reality die Realität erweitert wird, während Virtual Reality die reale Umgebung vollständig durch eine computergenerierte Umgebung ersetzt. Augmented Reality ermöglicht zum einen eine dreidimensionale Produktdarstellung und dient zum anderen dazu, dem Nutzer erweiterte Informationen zur Verfügung zu stellen. Diese werden in Echtzeit und in der lokalen Umgebung zur Verfügung gestellt, sodass die Zielperson emotionalisiert wird, ohne sich vom eigentlichen Anknüpfungspunkt zu entfernen. Ein weiterer wichtiger Aspekt in der Betrachtung von …

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Der Supermarkt der Zukunft

Während sich das Kaufverhalten der Kunden ändert und an den neuen technischen Möglichkeiten orientiert, gilt es für Marken und den Handel gleichermaßen mitzuwachsen. Die neue Aufgabe heißt, zeitgemäße digitale Anreize schaffen und den Kunden genau da abholen, wo er sich mit seiner Erwartungshaltung und seinem technischen Knowhow befindet. Das Kaufverhalten ändert sich Schon heute hat sich das Einkaufen im Vergleich zu noch überwiegend analogen Zeiten verändert. Während Kunden früher den stationären Handel aufsuchten, sich je nach Produkt vom Fachpersonal beraten ließen und eine Kaufentscheidung direkt vor Ort trafen, sind sie heute bereits vor Betreten des Ladens bestens informiert – und das oftmals sogar besser als der Verkäufer vor Ort. Dies trifft auf größere Investitionen wie auch auf den alltäglichen Einkauf im Supermarkt gleichermaßen zu. Der Kunde weiß, was er will – seien es die bevorzugten Marken oder einfach nur die Produktauswahl, die sich aus eigenem Lebensstil  und Gewohnheiten entwickelt haben. (Lesen Sie hierzu auch unseren Artikel „„Du bist, was Du isst!“ – Wertewandel fordert Umdenken“.) Kunden hier abzuholen und an die eigenen Produkte heranzuführen, ist …

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Wie kommunizieren Unternehmen in Zukunft mit Fans und Kunden?

Auf dem Blog von Social Hub wurde eine Blogparade zum Thema „Messenger & Co. – wie kommunizieren Unternehmen in Zukunft mit Kunden und Followern?“ ausgerufen. (Hashtag: #SoMeParade) Zur Zukunft des Newsletter-Marketings und der Frage, ob Messenger diese in Zukunft ersetzen werden, haben wir uns in einem früheren Artikel bereits geäußert. Lesen Sie hierzu direkt unseren Beitrag „Vom Newsletter zum Messenger-Marketing?“. Heute und hier soll es um die Frage gehen, wie sich die Kommunikation im Rahmen von Social Media im Laufe der Zeit verändert hat bzw. wie sie sich noch verändern wird. Betrachten Sie Social Media noch durch die rosa Brille? Dann wird es Zeit, die Gläser zu putzen und für klare Sicht zu sorgen. Social Media Kommunikation im Wandel Früher lautete die Faustregel: Präsenz zeigen und das am besten überall. Ein Facebook-Profil gehörte zeitweise einfach zum guten Ton. Mittlerweile wird Social Media Marketing viel differenzierter betrieben. Jede Plattform bietet unterschiedliche Nutzerstrukturen, die sich durchaus im Zeitverlauf auch wandeln. Während beispielsweise die Nutzer von Facebook älter werden, wechselte die jüngere Generation zunächst zu Instagram und mittlerweile …