Autor: Mara Granz

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Lebensmittel per Mausklick

Erinnern Sie sich noch an die Zeit, in der es den kleinen Tante Emma Laden um die Ecke gab? Dieser kleine schnuckelige Laden bot nicht sonderlich viel Auswahl und das Sortiment war nicht das größte. Dennoch konnte man dort so ziemlich alles kaufen, was man im Alltag benötigte. Mittlerweile ist der Tante Emma Laden Geschichte, denn nach der Zeit der riesigen Supermärkte und günstigen Discounter folgt nun das digitale Zeitalter. Neben Bekleidung und Elektrogeräten nutzen auch immer mehr Lebensmittelhändler und -hersteller die Chance, ihre Produkte online zu verkaufen. Zwar macht der digitale Handel mit Lebensmitteln gemessen am Gesamtumsatz der Branche bisher nur einen geringen Teil aus, doch sagen Experten wie das Marktforschungsinstitut GfK innerhalb der nächsten zehn Jahre einen nachhaltigen Durchbruch voraus.[1] Für uns von konsum-marketing.de Grund genug, die aktuellen Möglichkeiten des Onlineshoppings für Händler von FMCG-Marken einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Was denken die Konsumenten? Im Bereich der Modeindustrie ist Onlineshopping besonders beliebt. Mal eben ein paar Schuhe bei Zalando zu bestellen, gehört fast schon zum Alltag eines jeden Deutschen. So belegten Kleidung …

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FMCG-Marken & ihre Hashtags

Es ist mal wieder #FischFreitag. Und nach dem Fisch-Menü gibt es direkt noch ein bisschen #glittersport zum Nachtisch, denn #andersmachtmehrspass. Was sich im ersten Moment wie wirres Zeug anhört, ist in Wirklichkeit ein komplexes Thema in der Werbewelt. Denn bei #FischFreitag, #glittersport und #andersmachtmehrspass handelt es sich um die Hashtag-Kampagnen bekannter deutscher FMCG-Marken. Wer sich regelmäßig in der digitalen Welt bewegt, ist sicher schon das eine oder andere Mal über die kleine Raute gestolpert. Im Grunde kommen wir heute auch kaum noch daran vorbei, denn vor allem in den sozialen Netzwerken tummeln sich die Hashtags an jeder Ecke. Doch welche Vorteile bringen Hashtag-Kampagnen mit sich und welche Marken nutzen sie? Ein „guter“ Marken- bzw. Kampagnen-Hashtag Bevor wir zu den Vorteilen kommen, gibt es zunächst einige Kriterien, die ein „guter“ Marken- oder auch Kampagnen-Hashtag erfüllen sollte. An erster Stelle steht zweifelslos die Einzigartigkeit. Der Hashtag sollte bisher nicht verwendet werden. Auch nicht in einem anderen Zusammenhang. Darüber hinaus sollte er nicht zu lang sein und keine Sonderzeichen enthalten. So ist er für den Nutzer einprägsamer und …

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3, 2, 1 – Snap!

So viel Trubel um einen kleinen weißen Geist! Sie ahnen es sicher schon, wir reden von Snapchat. Die App hat es in die Welt des digitalen Marketings geschafft und sich in so gut wie jeder Fachzeitschrift einen Platz ergattert. So auch auf unserem Blog. Doch welche Funktionen bietet Snapchat eigentlich? Welche Chancen und Risiken ergeben sich besonders für Unternehmen aus der Nutzung der App? Und welche Unternehmen und Marken aus dem FMCG-Sektor nutzen Snapchat bereits? Snapchat und seine Funktionen Kurz gesagt: Snapchat ist ein Instant-Messaging-Dienst, mit dem Bilder und Videos in Echtzeit versendet bzw. empfangen werden können. Die sogenannten Snaps stehen dem Nutzer dabei nur für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung und „zerstören“ sich nach Ablauf der Zeit selbst. In einer Snapchat Story bleibt der veröffentlichte Inhalt maximal 24 Stunden erhalten, in einem privaten Chat dagegen nur 3-10 Sekunden. Da in der digitalen Welt aber bekanntlich nichts komplett verschwindet, können auch die Snaps gegen Bezahlung erneut angezeigt werden. Doch kommen wir nun zu der Funktion, die Snapchat überhaupt erst so beliebt machte – die Filter. …

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Faszination Bewegtbild

Mal eben auf YouTube das neueste Video von Bibis Beauty Palace[1] anschauen, nebenbei der besten Freundin ein lustiges Snap schicken und anschließend nochmal kurz durch Facebook scrollen, um das neue Tasty-Vine[2] zu liken – so oder so ähnlich sieht der Alltag eines Jugendlichen im Jahre 2016 aus. Dass die zunehmende Digitalisierung heutzutage einen viel größeren Einfluss auf die Bevölkerung hat als noch vor einigen Jahren, ist nun wirklich nichts Neues. Das betrifft insbesondere Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren. Dennoch ist hinsichtlich der Inhalte ein deutlicher Wandel zuerkennen. Wo zuvor noch Fotos die Social Media-Kanäle füllten, sind nun immer mehr Clips und Videos zu finden. Sogar Kanäle wie Instagram, die anfangs ausschließlich der Veröffentlichung von Fotos dienten, rüsten um und ermöglichten somit das Teilen von Videoinhalten. Nicht ganz unschuldig an dieser Entwicklung sind die zahlreichen YouTuber, die sich mittlerweile im Internet tummeln. Nach und nach haben sie das Potenzial von Videoinhalten erkannt und die Chance genutzt, sich über diesen Weg auszudrücken und mit der Welt zu kommunizieren. Doch während Dagi Bee, Sami Slimani …

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#instagood – Instagram gewinnt an Bedeutung

Ein wachsendes Netzwerk 80 Millionen veröffentlichte Bilder täglich, 400 Millionen aktive Nutzer weltweit, davon allein neun Millionen Verwender in Deutschland – das Foto-Netzwerk Instagram wächst, und wächst, und wächst. Genau dieses rasante Wachstum ist der Grund dafür, dass neben privaten Nutzern auch immer mehr Unternehmen und Konsumgüterhersteller auf den Zug „Instagram“ aufspringen. Doch was macht dieses Netzwerk eigentlich so erfolgreich? Das Erfolgsrezept hinter der App heißt Visual Content. Wissenschaftliche Studien haben herausgefunden, dass das menschliche Gehirn visuelle Inhalte, wie beispielsweise Bilder oder Grafiken, um das 60.000-fache schneller aufnimmt als textliche.[1] Einer der Gründe dafür ist, dass die Konsumenten in der heutigen Zeit einer enormen Informationsflut ausgesetzt sind und die Aufmerksamkeitsspanne demnach immens gesunken ist. Hierzu berichtete die marketing-BÖRSE GmbH bereits im September 2013, dass jeder Konsument täglich mit über 13.000 Werbebotschaften konfrontiert werde.[2] Es lässt sich erahnen, die Tendenz ist bis heute steigend. Um dieser Reizüberflutung zu entgehen, zielt Instagram auf eine rein visuelle Ansprache der Nutzer. Wichtiges soll auf einen Blick greifbar gemacht und Inhalte hauptsächlich in Form von Bildern vermittelt werden. Ganz nach …

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„Du bist, was Du isst!“ – Wertewandel fordert Umdenken

Essen wird zum Lifestyle „Du bist, was Du isst!“ – so könnte das Motto eines sich immer weiter entwickelnden Konsumtrends lauten. Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt, dass Essen nicht mehr nur eine Befriedigung der menschlichen Grundbedürfnisse darstellt, sondern immer häufiger auch die Auslebung eines Lifestyles ist. Während vor einigen Jahren ein Einkauf gar nicht günstig genug sein konnte, spielen mittlerweile Qualität und Herkunft der Lebensmittel eine weitaus wichtigere Rolle. Laut der Nestlé Studie „So is(s)t Deutschland“ vom Januar 2016 sind 46 % der Menschen in Deutschland mittlerweile dazu bereit, für ein qualitativ hochwertiges Produkt mehr auszugeben. Im Gegensatz zur Erhebung im Jahr 2011 ist hier ein Anstieg von 12 % zu verzeichnen.[1] Bezüglich des Konsums stellt die junge Zielgruppe vor allem den Aspekt der Selbstdarstellung in den Mittelpunkt ihres Handelns. Vor dem Essen wird das Gericht online gepostet, es wird geliked, geteilt und kommentiert. Die Zielgruppe 60+ dagegen folgt einem wachsenden Gesundheitstrend – „Gesund leben und fit bleiben“ ist hier das Motto. Welche Rolle spielt die Digitalisierung bei dieser Entwicklung? „Die Digitalisierung hat die …