Alle Artikel in: Best Practice

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Pop-Up Store Best Practice: Reishunger, Bremen

Im Oktober letzten Jahres eröffnete das Bremer Unternehmen Reishunger einen lokalen Pop-Up Store. Damit betrat der Onlinehändler nicht zum ersten Mal stationäres Terrain, aber zum ersten Mal in eigener Regie. Für das Unternehmen bot sich so die Gelegenheit, interessierten Konsumenten das große Sortiment persönlich vorzustellen, die Zielgruppe kennenzulernen und sich selbst in aller Munde zu bringen mit der Idee, einen vorübergehenden Store als Onlinehändler zu eröffnen. Was ist ein Pop-Up Store? Ein Pop-Up Store ist ein kurzfristiges stationäres Geschäft für eine Marke (oder sogar lediglich ein Produkt dieser einen Marke). Es ist in der Regel schon nach ein paar Tagen, Wochen oder (seltener) Monaten wieder verschwunden. Dieser Verkaufspunkt kann in vorübergehend leerstehenden Ladenräumen stationiert sein oder auf den Gang-Flächen in Einkaufszentren, auch Platzierungen in den Fußgängerzonen der Innenstädte sind denkbar. Ursprünglich aus der Mode stammend (und dort teilweise auch nur als Showroom in Verwendung), liegt diese Idee heute auch in anderen Branchen im Trend. In unserer schnelllebigen Zeit, wo der Konsument in Sekunden überzeugt sein will, sich online & offline nach Angeboten umsieht und gerne …

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Content Marketing Best Practice: Hornbach

Was ist Content Marketing? Es wird zurzeit viel über Content Marketing geschrieben und gesprochen. Nach dem großen Hype scheint die erste Ernüchterung Einzug zu halten und viele Werber sind sich uneins, welchen Platz die Marketingform in Zukunft einnehmen wird. Die Einschätzungen reichen von riesiger Chance bis hin zu reinem Buzzword-Gehabe. Dies liegt vielleicht auch ein wenig an der etwas unscharfen Begriffsdefinition. Wikipedia fasst das Ganze dabei so: „Content Marketing ist eine Marketing-Technik, die mit informierenden, beratenden und unterhaltenden Inhalten die Zielgruppe ansprechen soll, um sie vom eigenen Unternehmen und seinem Leistungsangebot oder einer eigenen Marke zu überzeugen und sie als Kunden zu gewinnen oder zu halten.“ Fehlende Relevanz und Adblocker Der Hintergrund ist der, dass gerade Online-Werbeformen wie Banner oder Pop-Ups auf immer weniger Akzeptanz bei den Nutzern stoßen. Durch technische Lösungen wie Ad-Blocker wird das Ausspielen von werblichen Inhalten von vielen Internetnutzern verhindert. Deswegen versucht Content Marketing die alte Werberfrage „Wie schaffen wir es, die Zielgruppe zu erreichen?“ umzudrehen. Ab sofort heißt es: „Wie schaffen wir es, dass die Zielgruppe uns erreicht?“. Dies soll über die oben …

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Vine Marketing Best Practice: Oreo

In sechs Sekunden eine witzige und interessante Geschichte zu erzählen ist nicht einfach. Selbst für die meisten Witze braucht man länger und auch bei dem beliebten Elevator Pitch, bei dem man versucht, jemanden über die Dauer einer Aufzugsfahrt von einer Geschäftsidee zu überzeugen, hat man meistens 30 bis 60 Sekunden Zeit, um auf den Punkt zu kommen. Sechs Sekunden, dass ist die Zeitspanne, die man hat, um auf der Videoplattform Vine seine Geschichte zu erzählen. Das Startup wurde 2012 von Twitter aufgekauft, bevor es überhaupt online gehen konnte. Diese Akquise scheint im Nachgang auch überaus plausibel, denn beide Unternehmen haben gemein, dass sie ihre Nutzer zur Verknappung und Verdichtung der eigenen Botschaft zwingen – bei Twitter reguliert durch 140 Zeichen, bei Vine über die Videodauer. Mit Vine Geschichten erzählen Vine ist ähnlich wie Instagram nicht nur eine App, die einem dabei hilft, eigene Inhalte zu erstellen, sondern diese auch in der angeschlossenen Community zu verbreiten. Die Möglichkeiten zur Bearbeitung der Videos sind zwar begrenzt, dennoch gelingt es vielen Vinern, erstaunlich kreative und überzeugende Geschichten zu erzählen. …